Vertriebsmeeting als Führungsinstrument

Eine Frage für die gemeinsame Runde
Information und Entscheidung unterscheiden
Was alle nur zur Kenntnis nehmen müssen, kann vorher zugänglich sein. Gemeinsame Zeit braucht es dort, wo Informationen bewertet, Prioritäten gesetzt oder Aufgaben abgestimmt werden.
Die Hebel, die im Tagesgeschäft funktionieren
- Agenda: Entscheidungsrelevante Themen priorisieren.
- Vorbereitung: Status vorab verfügbar machen.
- Entscheidung: Jeder Punkt endet mit Aktion oder bewusster Nicht-Aktion.
- Lernen: Gute und verlorene Fälle nutzen.

Der Schlüssel liegt im gezielten Einsatz der eigenen Stärken
Erfolgreicher Vertrieb entsteht nicht dadurch, jede Schwäche gleich stark zu bearbeiten. Entscheidend ist, vorhandene Stärken bewusst in einen funktionierenden Vertriebsprozess zu übersetzen.
Sicherer auftreten und Entscheidungen aktiver führen.
Kompetenz, Verlässlichkeit und Persönlichkeit erlebbar machen.
Prioritäten und Aktivitäten konsequenter auf Wirkung ausrichten.
Bestandskunden nicht nur betreuen, sondern systematisch entwickeln.
Wir betrachten, was Mitarbeiter bereits gut können und wie sie diese Stärken in Kundengesprächen bewusst einsetzen. Eigene Formulierungen und gemeinsames Feedback gehören dazu.
Potenziale besprechen →Ein blockiertes Angebot besprechen
Mögliche Gesprächssituation: Der Kunde hat Rückfragen zum Leistungsumfang. Im Meeting wird geklärt, wer die fachliche Antwort vorbereitet und wer den nächsten Kundenkontakt übernimmt.
Kundenprioritäten gemeinsam besprechen
In der Vertriebsunterstützung gehört für mich der Austausch über Kontakte, Prioritäten und Zugangsstrategie dazu. Ein Meeting kann genau diese Abstimmung aufnehmen.
Mit einer vorbereiteten Entscheidungsfrage starten
Wer ein Thema einbringt, hält bekannte Kundenaussagen und den offenen Punkt bereit. Danach wird die Entscheidung mit der daraus folgenden Aufgabe festgehalten.
Ist die Aufgabe nach dem Meeting klar?
Wer übernimmt den Kontakt, welche Information fehlt noch und wann wird zurückgemeldet? Wenn diese Punkte offen sind, ist das Thema noch nicht ausreichend geklärt.

Den Zweck des Treffens überprüfen
Schaut darauf, ob benötigte Entscheidungen zustande kommen. Wiederholt vorgetragene Statusangaben ohne Konsequenz können aus der gemeinsamen Besprechung herausgenommen werden.
Nicht darüber reden, sondern machen.
Nicht darüber reden, sondern machen. Wenn Sie dieses Thema konkret prüfen wollen, buchen Sie Ihr Erstgespräch oder rufen Sie direkt an.
Passende Vertiefungen
FAQ
Müssen alle Kunden besprochen werden?+
Nur diejenigen, für die die Runde gerade eine Entscheidung oder Abstimmung benötigt.
Was tun mit ungeklärten Fragen?+
Benennen, wer die fehlende Information beschafft und wann sie gebraucht wird. Eine Vermutung sollte nicht unbemerkt zur Entscheidungsgrundlage werden.
Wie reduzieren wir Meetingaufwand?+
Doppelte Statusberichte vermeiden und den Teilnehmerkreis sowie die Themen auf den gemeinsamen Entscheidungsbedarf ausrichten.
Nicht darüber reden. Machen.
Lassen Sie uns gemeinsam prüfen, wo der größte Hebel liegt.

