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Prozessoptimierung für technische Dienstleister

Ein Kunde muss seine Angaben erneut erklären, ein Angebot wartet auf Freigabe, dieselbe Information steht in mehreren Listen. Solche konkreten Abläufe schauen wir uns mit den Menschen an, die täglich damit arbeiten.
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Prozessoptimierung für technische Dienstleister
ANALYSE · UMSETZUNGVom Problem zur konkreten Veränderung.Branchentrainer
01

Typische Symptome

  • Informationen werden mehrfach erfasst.
  • Übergaben funktionieren nur über Zuruf.
  • Aufgaben bleiben zwischen Abteilungen liegen.
  • Mitarbeiter pflegen eigene Excel-Listen.
  • CRM, ERP und E-Mail bilden unterschiedliche Realitäten ab.
  • Kundeninformationen sind verteilt.
  • Entscheidungen dauern zu lange.
  • Zuständigkeiten sind unklar.
  • Prozesse hängen an einzelnen Personen.
  • neue Mitarbeiter brauchen lange, um informelle Abläufe zu verstehen.
Typische Symptome
02

Nicht mit dem Soll-Prozess anfangen

Ein häufiger Fehler:

Man zeichnet zuerst, wie der Prozess eigentlich sein sollte.

Ich beginne mit der Realität.

Wie läuft es heute tatsächlich?

Wer macht was?
Welche Information entsteht wo?
Wer wartet auf wen?
Wo wird doppelt gearbeitet?
Wo entstehen Rückfragen?
Welche Ausnahme ist längst zum Standard geworden?

Erst danach lohnt sich der Soll-Prozess.

03 · FOKUS

Vom Vertriebschaos zur klaren Arbeitsweise

01Notizen, Aufgaben und Kundenwissen liegen an unterschiedlichen Stellen.
02Prioritäten, Verantwortlichkeiten und nächste Schritte werden sichtbar.
04

Prozessanalyse in der Praxis

Wir betrachten je nach Aufgabe:

01

Kundenanfrage

02

Angebotsprozess

03

Disposition

04

Einsatzplanung

05

Übergabe an Technik / Service

06

Außendienst

07

CRM

08

Reklamation

09

Auftragsabwicklung

10

Dokumentation

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Kundenrückmeldung

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Tages- und Wochensteuerung

13

interne Freigaben

05
WIRKUNG

Schnittstellen sind oft der größte Hebel

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Viele Probleme entstehen nicht in einer Abteilung.

✓

Sie entstehen dazwischen.

✓

Zum Beispiel:

✓

Vertrieb → Disposition Disposition → Technik Außendienst → Innendienst Service → Vertrieb CRM → Tagesgeschäft Geschäftsführung → Führungskraft

✓

Genau deshalb müssen Prozessverbesserungen bereichsübergreifend entwickelt werden.

06 · KLARHEIT

Was soll das Werkzeug unterstützen?

Bevor ein Ablauf digital abgebildet wird, müssen seine Fragen geklärt sein: Welche Information wird gebraucht? Wer entscheidet? Wer muss das Ergebnis kennen?Dann lässt sich beurteilen, ob ein vorhandenes Werkzeug reicht oder eine Änderung sinnvoll ist. Digitalisierung soll die Arbeit der Menschen unterstützen.

Branchentrainer
07

Eine Änderung im Ablauf erproben

01

Wir besprechen mit den Beteiligten, welche Übergabe oder Entscheidung anders laufen soll. Im Tagesgeschäft zeigt sich, ob die benötigten Angaben verfügbar sind und die Verantwortung verstanden wird.

→
02

Diese Rückmeldungen gehören zur weiteren Anpassung. Ein Sonderfall darf benannt werden, bevor ein Ablauf als verbindliche Routine vereinbart wird.

→
08

Woran wir die Änderung prüfen

Erhält die nächste Person die nötigen Informationen? Sind Freigaben nachvollziehbar? Weiß der Kunde, wann er eine Rückmeldung bekommt? Diese Fragen zeigen, ob die geplante Änderung in der Arbeit angekommen ist.

Ob Rückfragen oder Wartezeiten tatsächlich zurückgehen, muss am jeweiligen Ablauf beobachtet werden.

09

Die Ausnahme gehört zum echten Ablauf

01

Ein Prozess kann auf dem Papier vollständig aussehen und trotzdem regelmäßig umgangen werden. Ich frage nach solchen Situationen: Was fehlt, warum ist der Umweg nötig und wer hilft dabei aus?

→
02

Erst mit diesem Wissen können wir entscheiden, welche Regel geändert werden sollte und welche Ausnahme bewusst bestehen bleibt.

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10

Welcher Ablauf bindet Ihr Team?

01

Nehmen wir einen Vorgang, bei dem regelmäßig Rückfragen oder Wartezeiten entstehen. Dort lässt sich der Einstieg in die Prozessanalyse konkret machen.

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Zusammenarbeit bei Übergaben

Warum reicht es nicht, nur eine Abteilung zu befragen?

Weil ein Ablauf an der Übergabe weitergeht. Was für die abgebende Seite vollständig wirkt, kann für die nächste Person noch unbrauchbar sein.

Wie wird aus einer Änderung eine Routine?

Die Beteiligten müssen sie kennen und anwenden können. Ich kann die Anwendung im Tagesgeschäft begleiten und mit dem Team besprechen, was angepasst werden muss.

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FAQ

Welche Unterlagen helfen für den Einstieg?+

Ein konkreter Vorgang mit Anfrage, Angebot und den dazugehörigen Rückmeldungen. Daran lässt sich nachvollziehen, welche Informationen wann verfügbar waren.

Wer sollte den Ablauf erklären?+

Die Mitarbeiter, die ihn tatsächlich ausführen, und die Verantwortlichen für Entscheidungen. Beide Perspektiven können voneinander abweichen.

Brauchen wir Prozesssoftware?+

Für das erste Verständnis nicht. Zunächst reicht es, den tatsächlichen Weg und seine Übergaben gemeinsam nachvollziehbar zu machen.

Nächster Schritt

Nicht darüber reden. Machen.

Lassen Sie uns gemeinsam prüfen, wo der größte Hebel liegt.

Tommy Thielen
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