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Branchentrainer

Lost Customer Rückgewinnung

Ein Kunde bestellt nicht mehr. Bevor ihr einen Rückgewinnungsanruf plant, sollte klar sein, was tatsächlich bekannt ist: Hat er den Anbieter gewechselt, ein einzelnes Projekt beendet oder derzeit keinen Bedarf?
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Lost Customer Rückgewinnung
ANALYSE · UMSETZUNGVom Problem zur konkreten Veränderung.Branchentrainer
01

Vorgehen

  1. verlorene Kunden identifizieren
  2. Grund möglichst sauber verstehen
  3. Potenzial bewerten
  4. passenden Anlass entwickeln
  5. gezielt reaktivieren
  6. Ergebnis dokumentieren
Vorgehen
02

Wichtig

Nicht jeder verlorene Kunde soll zurück. Priorität haben Kunden mit echtem Potenzial und realistischer Rückgewinnungschance.

Rückgewinnung starten


03 · FOKUS

Den Verlustgrund nicht erraten

01Ein ausgebliebener Auftrag erklärt noch nicht den Grund. Wenn der Kunde dazu Auskunft geben möchte, fragen wir nach seiner Erfahrung und danach, was er künftig anders erwartet.
04

Typische Signale aus der Praxis

01

Verlorene Kunden werden pauschal als „zu teuer“ dokumentiert.

02

Niemand prüft, ob nur ein Projekt, ein Standort oder die gesamte Beziehung verloren wurde.

03

Reklamationen und enttäuschte Erwartungen werden nicht mit der Vertriebsentwicklung verbunden.

04

Nach einem Lost Deal fehlt ein definierter Zeitpunkt für erneuten Kontakt.

05

Rückgewinnung erfolgt spontan und ohne passenden Anlass.

05
WIRKUNG

Mögliche Arbeitsschwerpunkte

✓

Verlustgrund zwischen Preis, Leistung, Beziehung, Verfügbarkeit, Prozess und Wettbewerb differenzieren Was hat der Kunde selbst als Grund genannt?

✓

Kontakt- und Umsatzhistorie mit aktuellem Kundenpotenzial abgleichen Gibt es aktuell noch passenden Bedarf?

✓

Den richtigen Zeitpunkt und einen glaubwürdigen neuen Gesprächsanlass entwickeln Was hat sich seit dem letzten Kontakt geändert?

✓

Nicht die Vergangenheit rechtfertigen, sondern eine bessere zukünftige Zusammenarbeit konkret machen Welche Zusage lässt sich heute tatsächlich einhalten?

✓

Rückgewinnung als kontrollierten Prozess mit Wiedervorlage organisieren Welcher weitere Kontakt wurde gemeinsam vereinbart?

06 · KLARHEIT

Einen glaubwürdigen Anlass finden

Gab es eine Reklamation, muss die Bearbeitung bekannt sein. Hat sich eine Leistung geändert, lässt sich daran anknüpfen. Ein Kontakt wird glaubwürdiger, wenn er einen konkreten Bezug zur früheren Zusammenarbeit hat.

Branchentrainer
07

Gespräch, Klärung und Auftrag unterscheiden

Eine freundliche Rückmeldung bedeutet noch keine Rückgewinnung. Haltet getrennt fest, ob ein Gespräch möglich war, welche Voraussetzung genannt wurde und ob ein neuer Bedarf besteht.

08

Ist die Ursache inzwischen bearbeitet?

Was können wir heute anders leisten? Wer kennt den bisherigen Verlauf? Welche Zusage dürfen wir machen und welche Erwartung des Kunden können wir nicht erfüllen?

10

FAQ

Soll jeder frühere Kunde zurückgewonnen werden?+

Nein. Prüft zuerst, ob Bedarf und Leistung zueinander passen und eine tragfähige Zusammenarbeit möglich ist.

Beginne ich mit einem Rabatt?+

Zuerst sollte der Grund für den Wechsel oder die Pause geklärt werden. Ein Preisnachlass löst beispielsweise keine unklare Abstimmung im Einsatz.

Was sage ich nach einer Reklamation?+

Sprechen Sie den Vorgang an, fragen Sie nach der Sicht des Kunden und erklären Sie nur Änderungen, die tatsächlich umgesetzt wurden.

Was tun, wenn der Kunde keinen Kontakt wünscht?+

Den Wunsch respektieren und die Bearbeitung entsprechend beenden. Rückgewinnung braucht Gesprächsbereitschaft auf beiden Seiten.

Wann ist der richtige Zeitpunkt?+

Wenn ein relevanter Anlass besteht oder der Kunde einen späteren Kontakt vereinbart hat. Ein starres Intervall ersetzt diesen Anlass nicht.

Nächster Schritt

Nicht darüber reden. Machen.

Lassen Sie uns gemeinsam prüfen, wo der größte Hebel liegt.

Tommy Thielen
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